Schmuck im Mittelalter & LARP Teil 2

Schmuck der Kelten – auch etwas für den Alltag?

Nicht nur in der heutigen Zeit, sondern auch in der Vergangenheit schmückten sich die Menschen gerne mit Schmuck jeglicher Art. Bereits die Kelten behängten sich mit Ketten, Ringen und Armreifen und drückten dadurch ihren Wohlstand oder ihren Ruhm aus. Häufig wurden Ketten mit Anhängern gefunden, denen in der damaligen Zeit besondere Kräfte, wie beispielsweise eine Steigerung des Mutes oder der Kraft, nachgesagt wurde.

Zu großen Feierlichkeiten wählten die Kelten Schmuck aus Gold und Silber. Die Ketten, Ringe und Armreifen wurden überwiegend von Frauen getragen. Auch Funde von Ohrringen aus der Zeit der Kelten wurden bestätigt, sodass sich die Frauen in der damaligen Zeit mit ähnlichen Schmuckstücken verschönerten, wie es auch in der heutigen Zeit üblich ist.

Für den Alltag war der Keltenschmuck aus Gold allerdings zu wertvoll. Zu schnell hätte etwas verloren gehen oder beschädigt werden können. Für den Alltag wählten die Kelten daher Schmuck aus Bronze. Vor allem Ringe und Armreifen mit Knotenmuster waren damals üblich.

Auch in der heutigen Zeit ist es noch möglich, Nachbildungen vom Keltenschmuck zu erwerben. Zahlreiche Armreifen und Ringe mit keltischen Muster werden von den unterschiedlichsten Händlern angeboten. Die bekanntestens Formen sind Keltenkreuze, Triskelen oder Keltenknoten. Da dieser Keltenschmuck heute in der Regel nicht mehr aus echtem Gold hergestellt wird, ist er auch für den Alltag geeignet. Wer allerdings Wert auch echte Materialien legt, kann sich den Keltenschmuck auch bei einem Schmied herstellen lassen.

Keltischer Schmuck ist nach wie vor etwas ganz Besonderes als Schmuck oder Geschenk und hat nichts von seinen Glanz und seiner Mystik verloren.

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